Achtung:
Temperaturen über 30° C besonders zur Zeit des Neuaustriebes
setzen auch sonnenverträglichen Rhodo's zu!
Mit ausreichend Wasser und ggf. etwas Sonnenschutz
(Sonneschutzvlies, großer Ast, Sonnenschirm o.ä.)
können Sie Ihrem Rhodo über die heißen Stunden helfen.
(auftretende partielle Blattaufhellungen am Vorjahreslaub sind
erste Kennzeichen für beginnenden Sonnenbrand)

Mit preiswertem Sonnenschutzvlies und ein paar Stangen (z.B. Zaunlatten, o.ä.)
kann man in wenigen Minuten einfach ein provisorisches "Gewächshaus"  bauen,
welches bei Witterungsumschwung mit ein paar Handgriffen entfernt werden kann.
Man spart Wasser, senkt die Temparatur spürbar ab und minimiert Blattverbrennungen. 
(Hat sich in den heißen Tagen im Juni bisher bei mir sehr gut  bewährt)


Sonnenbrand

Jetzt heißt es : Durchhalten!

Noch ist kein Ende der anhaltenden Trockenheit und der extremen Hitze in Sicht!
Es ist kaum zu vermeiden, dass sonnig stehende Rhododendren insbesondere an den Sonnenseiten zunehmend Verbrennungen aufweisen.
Mehr als kontinuierliches durchdringendes Wässern und Schaffung von künstlichem Sonnenschutz (siehe oben) ist kaum möglich.

Verabreichung von Dünger wäre jetzt kontraproduktiv - der damit angeregte Neuaustrieb würde sofort verbrennen.

Ich empfehle, die verbrannten Blätter zunächst nicht zu entfernen, da sie auch noch einen gewissen Sonnenschutz für das gesunde Laub darstellen.

Anders verhält es sich mit urplötzlich absterbenden Pflanzenteilen:
Die Rhododendren haben in diesem Zustand Schwächeparasiten wie Pilzen kaum etwas entgegenzusetzen.
Warten Sie nicht, bis die gesamte Pflanze befallen ist. sondern entfernen Sie die erkrankten Triebe schnellstmöglich!
(Bitte nicht verwechseln mit hängendem Laub aufgrund großer Hitze oder fehlendem Wasser!)
Also Pflanzen bitte ausreichend wässern und einige Stunden später in den späten Abend- oder frühen Morgenstunden kontrollieren!
(Oftmals erscheinen besonders die jungen Triebe bei großer Hitze welk  und erholen sich in den Abendstunden oder über Nacht).
Wenn sich nichts zum Positiven verändert hat,  kann man von Pilzerkrankung ausgehen - und die befallenen Triebe sollten entfernt und entsorgt werden!

Die obigen Angaben und Empfehlungen besieren auf meinen Erfahrungswerten, da eine Ferndiagnose nicht möglich ist.
Ich kann für den speziellen Einzelfall daher keine Garantie übernehmen!